Unser Institut in Zahlen

Eingebunden in ein starkes Netzwerk

Die Pathologie ist heute ganz überwiegend im Bereich der onkologischen Krankenversorgung tätig. Dazu arbeitet sie eng mit dem UniversitätsKrebszentrum Götingen zusammen, dass zusammen mit der Medizinischen Hochschule Hannover als eines von nur 14 Zentren zum Netzwerk der Onkologischen Spitzenzentren gehört. Ein Schlüsselelement der modernen onkologischen Therapie sind die interdisziplinären Tumorboards. Die Tatsache, dass die Pathologie mit nahezu allen klinischen Disziplinen (Chirurgie, Innere Medizin, Frauenheilkunde, Urologie, Kinderheilkunde, Dermatologie uvm.) im Kontakt steht und in diesem fortdauernden Dialog eine Vielzahl verschiedenster Anforderungen zu bewältigen hat, erfordert eine langjährige Ausbildung und hohe Spezialisierung der hier tätigen Ärztinnen und Ärzte.

Eine gleichbleibend hohe Qualität in der pathologischen Diagnostik kann nur gewährleistet werden, wenn auch die Prozesse dahinter mit hoher Qualität ablaufen. Oberstes Ziel ist hier die Patientensicherheit und das Vertrauen unserer Einsender in die Leistungen des Instituts. Um diese Ziele zu erreichen, wurde neben hohen Investitionen in die Digitalisierung und Automatisierung der Abläufe ein Qualitätsmanagementsystem entwickelt, mit dem sämtliche Prozesse fortlaufend überwacht und gegebenenfalls angepasst werden. Maßgeblich sind hier internationale und nationale Leitlinien und Standards, sowie die regelmäßige Teilnahme an internen und externen Qualitätssicherungsmaßnahmen wie Ringversuche. Die Überwachung und Lenkung der Schnittstellen zwischen den Geräteparks und der IT erfolgt über einen Prozessmanager, der eng mit der Qualitätsmanagementbeauftragten (QMB) des Instituts zusammenarbeitet. Die Erstakkreditierung nach DIN-ISO 17020 wurde in 2021 beantragt.

Interdisziplinäre Tumorboards

Fallbesprechung im interdisziplinären Team

Alle Patient*innen mit Krebserkrankungen werden von einem Team aus unterschiedlichen Fachrichtungen besprochen, welches die optimale Therapie gemeinsam festlegt. Die Pathologie ist als fester Bestandteil dieses Teams bei allen diesen Entscheidungen vertreten.

Fragen, die in diesem Zusammenhang diskutiert werden, betreffen das genaue Tumorstadium, den Resektionsstatus, bei seltenen Tumorentitäten Hintergrundinformationen wie Risikofaktoren, und ggf. molekulare Marker. Ein typisches Beispiel hierfür sind Tumoren der Lunge, bei denen sich die adjuvante Therapie ganz wesentlich nach dem histologischen Subtyp und bestimmten molekularen Markern (z.B. dem Nachweis einer EGFR-Mutation oder einer ALK-Translokation) richtet.

Bei fortgeschrittenen und sehr seltenen Tumoren ist eine erweiterte Diagnostik über das Molekulare Tumorboard möglich.

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